Grigory Sokolov

Donnerstag • 28.04.2022 • 19:30 Uhr

Laeiszhalle, Großer Saal

Grigory Sokolov, Klavier

Grigory SokolovUnvorstellbar

Ludwig van Beethoven 15 Variationen mit einer Fuge Es-Dur über ein eigenes Thema op. 35
Johannes Brahms Drei Intermezzi op. 117
Robert Schumann "Kreisleriana" Fantasien op. 16

ZUGABEN
Frédéric Chopin Mazurka op 68 Nr. 2
Sergej Rachmaninow Prélude op 23 Nr. 9 und 10
Alexander Skrjabin Prélude op. 11 Nr. 4
Frédéric Chopin Prélude op 28 Nr. 20
Johann Sebastian Bach Choral "Ich ruf zu dir Herr Jesu Christ" BWV 639

Vorstellen muss man ihn schon lange nicht mehr: den seit vielen Jahren in Bologna lebenden russischen Pianisten Grigory Sokolov. Und doch bleibt seine Kunst in gewisser Weise unvorstellbar. Seine fantastische Anschlagskultur ist ein Wunder, und das Gefühl, das einen bei jedem seiner Konzerte beschleicht, nun endlich zur wahren Essenz der Musik vorzudringen, ist ebenso unerklärlich wie schön. Seit über 50 Jahren ist der Ausnahmepianist auf den Bühnen der Welt präsent, und das, obwohl er sich jedem üblichen Marketing- und PR-Schema entzieht. Oder inzwischen vielleicht gerade deswegen. Denn ohne begleitende Einspielungen und Interviews wird jedes seiner Live-Konzerte erst recht zu einem besonderen Erlebnis. Wen stört es da, dass die Programme erst kurz vor dem Konzerttermin bekannt gegeben werden? Zumal die Zugabenanzahl als Belohnung für das Publikum selten unter fünf sinkt!

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