Orchestra dell'Accademia Nazionale di Santa Cecilia (2G)

Mittwoch • 01.12.2021 • 20:00 Uhr

Elbphilharmonie, Großer Saal

Orchestra dell'Accademia Nazionale di Santa Cecilia
Sir Antonio Pappano, Leitung
Daniil Trifonov, Klavier

Orchestra dell'Accademia Nazionale di Santa Cecilia (2G)Zum Wesenskern

Ludwig van Beethoven Ouvertüre aus dem Ballett „Die Geschöpfe des Prometheus“ in C-Dur, op. 43 (Adagio – Allegro molto con brio "La Tempesta")
Wolfgang Amadeus Mozart Konzert für Klavier und Orchester Nr. 9 in Es-Dur „Jeunehomme“, KV 271
Ludwig van Beethoven Sinfonie Nr. 7 A-Dur op. 92

ZUGABE Trifonov:
Wilhelm Friedemann Bach: Polonaise Nr. 8 e-Moll F. 12

ZUGABEN Orchester:
Ottorino Respighi: "Italiana" aus Antiche danze ed arie per liuto, Suite Nr. 3
Wolfgang Amadeus Mozart: Ouvertüre zu "Le nozze di Figaro" KV 492

Pandemiebedingt kann das Orchestra dell‘Accademia Nazionale di Santa Cecilia leider nicht in der ursprünglich vorgesehenen Besetzung anreisen. Wir sind sehr froh, gemeinsam mit dem Orchester durch die Anpassung des Programms eine Möglichkeit gefunden zu haben, das Konzert trotzdem stattfinden zu lassen. Daniil Trifonov wird statt des 1. Klavierkonzerts von Johannes Brahms das „Jeunehomme“-Klavierkonzert von Mozart interpretieren, und das Orchester das Programm um die Ouvertüre aus dem Ballett „Die Geschöpfe des Prometheus“ und die 7. Sinfonie von Beethoven ergänzen. Die Karten behalten ihre Gültigkeit.

Daniil Trifonov ist zurecht von den großen Bühnen dieser Welt nicht mehr wegzudenken. Sein intensives Spiel, seine überragende Technik und sein Gespür für jede Feinheit einer Komposition machen ihn zu einem der Spitzenpianisten unserer Zeit. Dies stellt er nicht nur immer wieder mit den großen romantischen Werken der Klavierliteratur unter Beweis, sondern auch - und hier ganz besonders - mit Stücken wie dem "Jeunehomme"-Konzert von Wolfgang Amadeus Mozart. Seiner Zeit voraus bricht dieses Werk mit den Konventionen des "klassischen" Klavierkonzertes. Daniil Trifonov gelingt es, zum Wesenskern dieses Konzertes vorzudringen und es aus seinem Zeitkontext zu befreien. Und mit Sir Antonio Pappano und seinem Orchestra dell’Accademia Nazionale di Santa Cecilia stehen dem Pianisten musikalische Partner mit dem gleichen musikalischen Anspruch zur Seite, den auch Trifonov verkörpert.

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