Joshua Bell

Dienstag • 10.01.2023 • 20:00 Uhr

Elbphilharmonie, Großer Saal

Academy of St Martin in the Fields
Joshua Bell, Violine und Leitung

Joshua BellTeuflisch schwierig

Giuseppe Tartini Violinsonate g-Moll "Teufelstriller" in der Fassung für Violine und Orchester
Niccolò Paganini Violinkonzert Nr. 1 D-Dur op. 6
Robert Schumann Sinfonie Nr. 2 C-Dur op. 61

Es gibt zurzeit noch zwei spielbare Geigen, die einst dem großen Geigenvirtuosen Niccolò Paganini gehört haben sollen. Auf einer von ihnen hat der amerikanische Violinist Joshua Bell vor einigen Jahren mal ein Konzert gespielt. Und auch, wenn er nicht an Mystisches glaube: "Das gibt dem Publikum doch den Hauch einer Ahnung, wie Paganini geklungen haben muss." Aus Paganinis erstem Violinkonzert blitzt bis heute jene teuflisch schwierige und geniale Virtuosengeste heraus, die ihn zur Legende werden ließ. Es ist ein äußerst effektvolles Stück, das Joshua Bell – an diesem Abend auf seiner eigenen Stradivari spielend – gemeinsam mit der Academy of St Martin in the Fields, deren Music Director er seit vielen Jahren ist, auf die Bühne bringt. Schumanns choralartig beginnende 2. Sinfonie wirkt demgegenüber wie ein Ruhepol – man merkt ihr die Beschäftigung des Komponisten mit Bach'schen Fugen und Beethovens Liederzyklus "An die ferne Geliebte" deutlich an.

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