Bamberger Symphoniker

Dienstag • 17.01.2023 • 20:00 Uhr

Elbphilharmonie, Großer Saal

Bamberger Symphoniker
Jakub Hrůša, Leitung

Bamberger SymphonikerKlangverwandtschaften

Antonin Dvořák Sinfonie Nr. 9 e-Moll op. 95 "Aus der Neuen Welt"
György Ligeti Poème symphonique für 100 Metronome
Johannes Brahms Sinfonie Nr. 4 e-Moll op. 98

Zwei letzte Sinfonien von zwei Gleichgesinnten: Mit der Komponistenfreundschaft zwischen Johannes Brahms und Antonín Dvořák haben sich Jakub Hrůša und seine Bamberger Symphoniker in den letzten Jahren intensiv beschäftigt – daraus entstanden ist auch ihr hochgelobtes Doppelalbum mit Brahms‘ Vierter und Dvořáks Neunter. Beide Sinfonien stehen in e-Moll und stammen doch aus ganz unterschiedlichen Welten – im Falle von Dvořák aus der "Neuen", der amerikanischen Welt, wo er als Direktor an das New Yorker Konservatorium berufen worden war und im Kontakt mit Ragtime, Gospels und den Melodien der Native Americans zu neuer Inspiration fand. Das Ergebnis ist seine zweifellos berühmteste Sinfonie, die auf geradezu geniale Weise die neuen Einflüsse mit Elementen der klassischen Sinfonietradition und seiner ureigenen, böhmisch geprägten Klangsprache verbindet.

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